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Espressomaschinen werden immer populärer
Filterautomaten sind Nummer 1, aber rückläufig
Brasilien bleibt für Österreicher das Kaffeeland schlechthin
Wien, am 2. März 2007 --- Kaffeetrinken ist im Lande des Kaffeehauses nach wie vor äußerst populär. In 91 % der Haushalte wird das schwarze Gebräu getrunken, und das in nicht unbeträchtlicher Menge. Die Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Befragung der Bevölkerung ab 14 Jahren (Basis 1.000 Personen), die im Jänner 2007 durchgeführt wurde.
So trinkt Familie Österreicher pro Woche durchschnittlich 23 Tassen Kaffee, Heavy User-Familien bringen es auf fast doppelt so viele Tassen des koffeinhältigen Genussmittels.
Auf die Frage „Wie bereiten Sie Ihren Kaffee zu?“ geben bereits über 40 % der Befragten automatische Espressomaschinen verschiedenster Systeme an (Vollautomat, Systeme mit Tabs, Pads oder Kapseln, bzw. auf den Herd zu stellen). Diese sind damit in der Popularität seit der Untersuchung 2005 stark gestiegen, wo es im Vergleich nur 32 % waren, die diese Methode wählten. Die Penetration von Espressomaschinen wird dabei vor allem bei „Heavy Usern“ von Kaffee immer beliebter.
Die klassische Filtermaschine wird zwar immer noch von den meisten Haushalten benutzt, ist aber rückläufig. Während vor zwei Jahren noch deutlich über 50 % ihren Kaffee mit der Filtermaschine zubereiteten, sind es zu Beginn 2007 nur noch 47 %.
„Der Konsument möchte auch zu Hause Kaffeegenuss wie im Urlaub oder im Kaffeehaus und holt sich so die damit verbundenen positiven Gefühle in die eigenen vier Wände. Dies sind die Gründe, warum die italienische Art der Kaffeezubereitung mit Espressomaschinen in Österreich boomt. Die Industrie hat diesen Trend erkannt und war mit entsprechenden Produkten rechtzeitig am Markt“ analysiert Martin Prantl, Geschäftsführer von ACNielsen Österreich, die Ergebnisse. „Man ist für diesen Genuss auch bereit, mehr für eine Tasse zu bezahlen als bisher. Ein typisches Beispiel für den dualen Zugang des heutigen Konsumenten, der zwar extrem preisbewusst agiert, aber gleichzeitig bei bestimmten Produkten mit emotionalem Mehrwert bereit ist, mehr auszugeben und sich den kleinen „Luxus“ zu gönnen.“
Löslicher Kaffee ist zwar in der Zubereitung am wenigsten aufwändig, genießt jedoch nur bei einer Minderheit die größte Beliebtheit, so gaben 8 % der Haushalte an, regelmäßig mit dieser Methode ihren Kaffee zuzubereiten.
Wenn auch in der Methode der Zubereitung Italien immer stärker zum Zug kommt, so wird nach wie vor mit dem Rohstoff Kaffee selbst vor allem Brasilien assoziiert
Das Chart zur Aussendung finden Sie HIER
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