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Presse    >    Pressemeldungen    >    22. Februar 2007

Fertiggerichte sind bei Verbrauchern weltweit beliebt

Fertiggerichte werden hauptsächlich aus Zeitmangel zubereitet
Jeder 5. weltweit greift häufig zu Fertiggerichten, auch in Österreich sind es 18 %
Zu besonderen Anlässen wird in Österreich noch lieber selbst gekocht
Hauptgericht und Desserts sind bei Fertiggerichten am beliebtesten


Wien, 22.02.2007: Es herrscht länderübergreifende Einigkeit: Zeitmangel ist der Hauptgrund dafür, Fertiggerichte zu kaufen. Zu diesem Schluss kommt eine in 41 Ländern weltweit durchgeführte Internetbefragung von ACNielsen. Insgesamt gaben 87 Prozent der global Befragten und 84 % der Österreicher an, Fertigmahlzeiten insbesondere dann zu kochen, wenn die Zeit knapp ist. Am zweithäufigsten genannt wurden Kostenaspekte: für 31 Prozent der Befragten weltweit und für 35 % in Österreich sind Komplettgerichte schlichtweg günstiger als der Kauf einzelner Zutaten für ein herkömmlich zubereitetes Gericht. Rund 16 Prozent der global und 15 % der österreichischen Befragten beurteilten die Qualität von Fertiggerichten als ebenso gut wie die von ihnen selbst gekochten Mahlzeiten. „Der Zeitaspekt ist und bleibt das wichtigste Motiv um zu Fertigprodukten zu greifen.“ fasst Martin Prantl, Geschäftsführer ACNielsen Österreich die Studienergebnisse zusammen. „interessant sind die nationalen Zugänge, während man im Feinschmeckerland Frankreich und auch in unserem Nachbarland Schweiz zu besonderen Anlässen und bei Besuch von Freunden gerne auf Fertiggerichte zurückgreift, ist in Österreich der Griff zum zeitsparenden Fertiggericht eher auf den Alltag beschränkt.“

Jeder 5. weltweit greift häufig zu Fertiggerichten, auch in Österreich sind es 18 %
Im Schnitt greifen nach Eigenangabe rund 20 Prozent aller Konsumenten weltweit häufig zu Fertiggerichten. Leicht überdurchschnittlich verhalten sich die asiatisch-pazifischen Länder, in denen rund 23 Prozent der Verbraucher häufig Fertigmahlzeiten kaufen und konsumieren. Die größten Fans unter den Asiaten sind nach eigenen Angaben die Thailänder, von denen sogar
43 Prozent häufig komplett zubereitete Gerichte nutzen, gefolgt von den Chinesen und Taiwanesen mit 35 bzw. 34 Prozent.

Im Schnitt rund 16 Prozent der Europäer greifen häufig zur schnellen Alternative, bei den Briten sind es sogar überdurchschnittliche 20 Prozent. Österreich (18 %) und Frankreich (17 %) liegen knapp darunter, Deutschland folgt mit durchschnittlichen 16 Prozent. Weitere 36 % der Österreicher geben überdies an, manchmal zu „Ready-To-Eat“ Mahlzeiten zu greifen, sodass insgesamt 54 % häufig oder zumindest manchmal diese Alternative nützen. (siehe Chart 1)

Deutliche Unterschiede gibt es bei den Verzehrgelegenheiten. Am häufigsten werden Fertigmahlzeiten als Mittag- oder Abendessen verwendet, eher selten als Frühstück. Mit 60 Prozent outen sich die Franzosen als überdurchschnittlich häufige Verwender von Fertigmahlzeiten für die Bewirtung von Gästen. Auch die Schweizer greifen für ihre Freunde mit 61 Prozent oftmals zur zeitsparenden Alternative, an Feiertagen oder zu besonderen Gelegenheiten sind es 43 %, die gerne Fertigmahlzeiten servieren.
Diesbezüglich ticken die Österreich ganz anders. Kommt Besuch ins Haus oder an besonderen Feiertagen geben hier zu Lande nur 1 % der Befragten an, normalerweise Fertigmahlzeiten für ihr Feiertagsmenü einzukaufen bzw. nur 3 % bei Besuch von Freunden. 86 % beteuern, dass sie bei Festtagen, und 80 %, dass sie beim Besuch von Freunden, NIE zu Fertiggerichten greifen. (siehe Chart 2 und 3).

Hauptgericht und Desserts sind bei Fertiggerichten am beliebtestenKaufen die Österreicher
Fertigprodukte, so sind dies meist Hauptgerichte (36 % der Befragten kaufen „normalerweise“ und weitere 54 % gelegentlich Hauptgänge als Fertigmahlzeiten) bzw. Desserts (11 % „normalerweise“ und 57 % gelegentlich). Deutlich weniger werden Salate, Vorspeisen und Komplettmahlzeiten angegeben.

Alle Charts zur Aussendung finden Sie HIER

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Über The Nielsen Company
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