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Presse    >    Pressemeldungen    >    1. Dezember 2006

Lifestyle Trend: Älter werden und dabei jünger aussehen
Verbraucher weltweit definieren das Älterwerden neu

  • 60 % der Österreicher meinen: „Mit 40 fühlt man sich heute wie früher mit 30“
  • Mehr als die Hälfte behaupten: „Mit 60 fühlt man sich heute noch nicht alt“
  • Jeder dritte österreichische Frau zieht Schönheitsoperation in Erwägung

Wien, 1. Dezember 2006

Die Einstellung zum Älterwerden, der Traum vom ewigen Jungsein schlägt sich weltweit in der Anti-Aging Bewegung nieder. ACNielsen untersuchte in einer neuen internationalen Studie, für die mehr als 22.000 Menschen in 41 Ländern befragt wurden, einige Aspekte dieses Trends.

Das subjektive Altersgefühl verändert sich
Mit 60 fühlt man sich heutzutage noch nicht alt. Für mehr als die Hälfte der Konsumenten weltweit beginnen die mittleren Jahre heutzutage mit 60, in Österreich sind immerhin 55% Prozent dieser Meinung. Weltweit stimmen drei von fünf Verbrauchern überdies der Aussage zu: „Heute zwischen 40 und 50 zu sein, ist wie früher zwischen 30 und 40 Jahren alt zu sein“. Auch in Österreich schließen sich mehr 60% der Verbraucher dieser Meinung an.

„Die Zeit zwischen 40 und 60 ist mittlerweile der Lebensabschnitt, in dem sich viele glücklicherweise sowohl persönlich als auch finanziell gesehen entspannt und zuversichtlich fühlen können“, so Martin Prantl, Geschäftsführer von ACNielsen Österreich. „Das bedeutet allerdings nicht, dass man notwendigerweise auch aussehen will wie 40 plus.“

Schönheitsoperationen sind heute kein Tabu Thema mehr
Im Gegenteil: Wie die ACNielsen-Studie zeigt, sind Schönheitsoperationen mittlerweile von vielen bereits akzeptiert. Weltweit meint jeder Fünfte, dass er diese in Erwägung ziehen würde, wobei – nicht überraschend 28 % der Frauen und nur 14 % der Männer dies meinen. Bei uns in Österreich erwägt jeder Fünfte den Gang zum Schönheitschirugen. Bei den Frauen ist für jede 3. der Befragten in Österreich dies vorstellbar.

In einigen Ländern hat das Messer des plastischen Chirurgen aber besonders starke Anziehungskraft. Am höchsten ist die Bereitschaft zu entsprechenden Eingriffen in Russland: Hier gaben 48 Prozent der Befragten an, eine Schönheitsoperation in Erwägung zu ziehen, um so den Alterungsprozess zu verzögern; in Irland teilen 31 Prozent diese Einstellung, in Italien und Portugal jeweils 28 Prozent und in den USA, Frankreich und Großbritannien je 25 Prozent. Am zurückhaltestens zu diesem Thema zeigt sich die Bevölkerung in Asien und in den nordischen Ländern.

„Es boomt heute nicht nur der Markt für Anti-Aging Produkte in der Kosmetik, auch
ästhetische Chirurgie ist heutzutage sozial akzeptiert und finanziell für immer mehr Konsumenten leistbar.“, meint Prantl.

Der Trend zu Anti-Aging schlägt sich auch bei Produkten der Schönheitspflege und –reinigung nieder. Der Anteil von Anti-Aging Produkten an dem fast 83 Mio € Markt erreicht im österreichischen Drogeriefachhandel (dm, Bipa und Schlecker) und Lebensmittelhandel (exkl. Hofer und Lidl) mittlerweile bereits fast 30 % Anteil am Gesamtmarkt bei einem Wachstum in den letzten 3 Jahren zwischen 8 % und 10 %.

HINTERGRUNDINFO – DER ANTI-AGING-TREND IN DER KOSMETIKINDUSTRIE
Unser zwanghaftes Streben nach Jugendlichkeit und Schönheit hat einen der derzeit lukrativsten Märkte weltweit entstehen lassen: die Anti-Aging-Industrie. ACNielsen geht davon aus, dass der Sektor Anti-Aging-Hautpflege aktuell 30 Prozent des gesamten internationalen Marktes für Hautpflegeprodukte ausmacht.

In den USA fließen sogar bereits zwei Drittel aller Ausgaben für Hautpflege in Anti-Aging-Produkte. Nahezu in jedem Land der Welt verzeichnet das Anti-Aging-Segment zweistellige Steigerungsraten und ist damit die wachstumsstärkste Kategorie im Markt. Im Prinzip hat sich der Anti-Aging-Sektor im Lauf der letzten fünf Jahre zunehmend vom Hautpflegemarkt emanzipiert und bildet mittlerweile eine eigene Branche mit breitem Angebotsspektrum für Menschen ab Mitte Zwanzig.

Auch in Europa wird viel Geld für jugendliches Aussehen ausgegeben: In Frankreich beträgt der Anteil des Anti-Aging-Segments am Gesamtmarkt für Hautpflegeprodukte 58 Prozent, und auch in Großbritannien sind es bereits 50 Prozent. Und während in Spanien „nur“ 38 Prozent des Hautpflegebudgets in Anti-Aging-Produkte investiert werden, geben die Verbraucher dort dennoch mehr als 600 Euro pro Jahr für Anti-Aging aus. Österreich hat in diesem Segment mit einem Anteil von Anti-Aging von fast 30 % am Gesamtmarkt also noch Wachstumspotential.

Die größten Zuwachsraten in der Anti-Aging-Kategorie sind momentan in Russland zu verzeichnen, was angesichts des russischen Enthusiasmus für plastische Chirurgie kaum überrascht.

Die Charts zum Downloaden finden Sie HIER.

Über ACNielsen
ACNielsen, ein Unternehmen der VNU-Gruppe, ist das weltweit führende Marketing-Informationsunternehmen. In über 100 Ländern erfasst und analysiert ACNielsen Marktentwicklungen, Verbrauchereinstellungen und Verbraucherverhalten. Kunden bauen auf die Marktbeobachtung, die Analyse-Instrumente und die professionelle Beratung von ACNielsen, wenn es um die Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten, die Maximierung der Effizienz ihrer Marketing- und Verkaufskampagnen oder um Wettbewerbsanalyse geht. Zu den Hauptkunden von ACNielsen zählen weltweit Handelsunternehmen, Markenartikelhersteller und das Dienstleistungsgewerbe. Unternehmensinhaber, Geschäftsführer, Marketing-Manager, Marktforscher und Analysten, Produktentwickler, Produktmanager, Vertriebsleiter, Experten für Handelsbeziehungen, sowie Einkäufer und Category Manager nutzen die Dienste von ACNielsen.
ACNielsen Österreich beschäftigt 140 Mitarbeiter, die 2005 einen Umsatz von über 20 Mio. Euro erwirtschaftet haben. Zu den Kunden von ACNielsen gehören führende Unternehmen der Konsumgüterindustrie, des Handels, sowie Banken, Versicherungen, Telekomindustrie, Autoindustrie. Nähere Infos unter www.acnielsen.at

Über VNU

VNU ist ein globales Informations- und Medienunternehmen mit führenden Marktpositionen und anerkannten Marken in den Bereichen Marketing-Information (ACNielsen), Media-Information (Nielsen Media Research) sowie Business Publikationen (Billboard, The Hollywood Reporter, Computing, Intermediair) und Fachmessen. Das im Privatbesitz stehende Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern aktiv, mit Zentralen in Haarlem (Niederlande) und New York (USA). Im Jahr 2005 erwirtschaftete der Konzern mit fast 41.000 Beschäftigten einen Gesamtumsatz in Höhe von 3,5 Mrd. Euro. Weitere Informationen finden Sie auf der VNU-Website: www.vnu.com

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